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Billner macht mal wieder Billner Sachen (M1)

Bericht von Max Buchwald - Veröffentlicht von Leon Saschin am 12.04.2022 (09:22)

Die HSG Oberer Neckar schlägt den TSV Schmiden 3 auf heimischem Parkett mit 39:31 (17:15). 

Während bei der Niederlage im Spitzenspiel gegen den SV Remshalden 2 vergangenes Wochenende noch mit Maile, Haug, Grauer, Buchwald, Schramm und Shabet sechs etatmäßige Spieler aus gesundheitlich oder terminlichen Gründen nicht einsatzfähig waren, entspannte sich die Personallage beim Tabellenführer der Bezirksliga Rems-Stuttgart im Laufe der Woche. Schramm, Buchwald und Shabet stießen bereits unter der Woche wieder zum Trainung dazu und auch Grauer versuchte, obwohl noch angeschlagen, bei dem Team für einige Minuten Entlastung zu sorgen. Haug und Maile blieben auch im Heimspiel gegen den TSV Schmiden 3 nicht einsatzfähig. Aufgrund der Niederlage gegen den SV Remshalden 2 vergangene Woche, ist die HSG Oberer Neckar mit nur noch 2 Punkten Vorsprung auf Platz 2 und dem schlechteren direkten Vergleich ins Spiel gegen den im Mittelfeld der Liga platzierten TSV Schmiden 3 gegangen. Es hieß am Samstag um 20 15 Uhr in der Flotow Halle also "Siegen auf Teufel komm raus". Jan Billner schien, gereizt von der letzten Niederlage, ganz besonders angestachelt zu sein. Und das man einen Jan Billner gewiss nicht reitzen sollte, hatte sich wohl noch nicht bis nach Schmiden herumgesprochen. Nach 3 schnellen Toren (3:3 nach 5 Spielminuten) nahm der designiere Torschützenkönig der Liga erstmal etwas Tempo vom Gas. Nach einer missglückten Schmidener Abwehraktion ins Gesicht von Billner und 2 minütiger Behandlungspause (6:6, 13. Minute) wurde für die restlichen 48 Spielminuten in den bundesweit gefürchteten Billnermodus+ geschaltet. Überall tauchte der Halblinke von der HSG nun auf und erzielte insgesamt 20 Tore bei nur 2 Fehlversuchen. Eine geballte 91% Torquote, die selbst das Schmidener Hundemaskottchen ins Staunen versetzte. Bis zur zweiten Halbzeit versuchte Schmiden mit aller Kraft an der HSG dran zu bleiben, konnte dieser Offensivpower jedoch am Ende nichts Entscheidendes mehr entgegensetzen. Am Ende des Spiels verließ Billner mit seinem Team die gut besuchte Flatow-Arena mit einem 39:31 Heimsieg und 2 wichtigen Punkten im Aufstiegsrennen. 

Herr Billner, bei der Niederlage vergangene Woche schien noch etwas Sand im Getriebe zu sein, aber heute sahen die HSG Fans wieder eine überzeugende Leistung von ihrem Team. Wie sehen Sie das? 

"Wie Michael Jordan sage ich dazu nur: I've never lost a game I just ran out of time."

Geholfen hat das nicht. Am Ende hatten Sie das Spiel ja trotzdem verloren und mussten 2 Punkte in Remshalden lassen. 

"Ich messe den Erfolg nicht an meinen Siegen, sondern daran, ob ich jedes Jahr besser werde, sagte mir mal mein Trainingspartner Tiger Woods."

Okay, aber heute lief es ja deutlich besser. Was war ihre Taktik für das Spiel? 

"Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene." 

In der ersten Halbzeit war das Spiel dennoch knapp. Erst am Ende konnte sich die HSG ja deutlicher von Schmiden absetzen. Woran lags? 

"Es gibt bessere Starter als mich, aber ich bin ein starker Finisher. Usain Bolt"

In diesem Sinne heißt es hoffentlich auch im nächsten Spiel gegen Waiblingen wieder Venimus, vidimus, vicimus. Diesmal ganz ungewohnt am Donnerstag nach Ostern, den 21.4.2022 um 20 Uhr in der Flatow Halle. 

HSG Oberer Neckar: Julian Schönherr, Max Kronmüller (Beide im Tor); Jan Billner (20), Lion Haase (5), Tim Köhler (4), Timo Schramm (3), Tobias Rupp (2), Leon Jungk (2), Moritz Eitler (2), Paul Kazmaier (1), Julian Schönherr, Max Kronmüller, Felix Heß, Manuel Grauer, Max Buchwald

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