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Kollektivversagen lässt Gegner leichtes Spiel

Bericht von Leon Saschin - Veröffentlicht von Leon Saschin am 30.09.2019 (11:14)

Nach einem Sieg zum Auftakt und der darauf folgenden Niederlage, sollte das Punktekonto wieder eine positive Bilanz zeigen. In einem späten Sonntagsspiel in Hohenacker passte für die Neckarpiraten allerdings nichts zusammen. Durchweg schlechte Leistung der Spieler, hilft der SV Hohenacker/Neustadt enorm ihre Spielweise durchzubringen. Am Ende gewinnen Gegner verdient und deutlich mit 39:23 (17:10).

Trainer Gregor Schäfer konnte auf einen fast vollen Kader zurückgreifen. Alle Positionen waren mehrfach besetzt und der Wille die nächsten 2 Punkte mit nach Stuttgart zu nehmen war, zu Beginn des Spiels, groß. Dass dies alles nichts heißen mag, zeigte sich den Zuschauern in den folgenden 60 Minuten. In den beiden vergangenen Spielen waren die Neckarpiraten sehr in Torlaune und erzielten durch ihren konsequenten Angriff und ihr hohes Tempo jeweils über 30 Tore. Von diesem Tempo und dem sonst so starken Druck auf die gegnerische Abwehr war an diesem Sonntag wenig zu sehen. Nach 10 Minuten zeigte die Anzeigetafel gerademal 2 mickrige Tore für die Gäste und man schaut schon jetzt einem 3 Tore Rückstand hinterher. Der Trainer zog die Notbremse und versuchte in einer Auszeitansprache die Spieler wach zu rütteln und auf den richtigen Weg zu bringen. Kurzzeitig half das auch, denn in den folgenden 10 Minuten stand die Abwehr wesentlich stabiler und auch die Treffsicherheit nahm enorm zu. Fast wäre man wieder an der Ausgangsposition gewesen und die ersten 20 Minuten wären sowas wie ein Probelauf ins Spiel gewesen. Beim Stand von 8:7 war es aber auch das letzte Mal, dass man derart nah an einem Sieg war. Durch einen 4-Tore-Lauf des SV zogen sie wieder davon und bis zur Halbzeit vergrößerte sich der Vorsprung auf 7 Tore. 

Jedem war klar, dass nun ein hartes Stück Arbeit von einem lege, wenn man das Spiel noch drehen will. Die unzähligen Athletik- und Ausdauereinheiten machten sich an diesem Sonntag allerdings keineswegs bezahlt. Anstatt den Gegner mit Geschwindigkeit zu überlaufen, nutzten die Hausherren jeden Ballverlust und technischen Fehler der HSG eiskalt aus und liefen einen Gegenstoß nach dem anderen. Nach 45 Minuten knackten die Gastgeber die 30-Tore Marke und der Rückstand hatte sich auf 12 Tore vergrößert.

Auch in der letzten Phase des Spiels, machten die Spieler des SV das wesentlich bessere Spiel und gewannen souverän und verdient mit 39:23.

Trotz dem herben Rückschlag gilt es einen Strich unter das vergangene Spiel zu ziehen und den Fokus auf kommenden Samstag zu richten. Im Stadtduell gegen den MTV Stuttgart sollen die ersten Heimpunkte der jungen Saison geholt werden und den treuen Fans gezeigt werden, dass des Handballspielen nicht verlernt wurde. 

Für die HSG Oberer Neckar spielten: Bastian Gohl, Julian Schönherr (Beide im Tor); Moritz Eitler (4), Fabian Braun (3), Manuel Maile (1), Felix Heß, Jan Billner (8/4), Marco Haug, Lin Glock (1), Julian Grauer (1), Leon Saschin (1), Timo Schramm (1), Sherief Sabet (3)

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