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Pirates zittern sich zum Pflichtsieg

Bericht von Leon Saschin - Veröffentlicht von Leon Saschin am 17.11.2019 (15:02)

Im dritten Spiel der englischen Woche lassen merklich die Kräfte nach. Die Sportfreunde Schwaikheim 2 hören nicht auf zu kämpfen und machen es den Neckarpiraten so überraschend schwer. Letztendlich siegt aber die Konstanz der Gastgeber und man behält beim 29:25 (13:13) Heimsieg die Punkte in der Flatow-Halle.

Nach je einen Sieg im Lokalderby und in einem kuriosen Pokalkracher stand für die Mannen vom Neckar das dritte Spiel binnen sieben Tagen an. Die Sportfreunde Schwaikheim 2 waren aus den letzten Jahren als sehr unbequemer Gegner in Erinnerung geblieben. Trainer Schäfer mahnte, dass dies, trotz der Tabellensituation, kein Selbstläufer werden sollte. Reichliche Schaulustige kamen am Samstagabend in die Halle, um die Hafenhandballer zum nächsten Sieg zu peitschen. Zwei voll besetzte Bänke trafen aufeinander und die Unparteiischen eröffneten pünktlich das Spiel. Den besseren Start in die Partei erwischten die Gäste. Vielleicht auch bedingt durch zwei aufeinander folgende Zeitstrafen gegen die HSG. Wer sich an das nervenaufreibende Pokalspiel erinnert, weiß, dass die HSG prädestiniert dafür ist in Unterzahl zu voller Stärke zu kommen. Man erinnere an die berüchtigte 6 gegen 2 Situation vergangenen Donnerstag. Wieder in Vollzahl folgte direkt der Ausgleichstreffer. Auch der erneute Rückstand konnte die Ruhe der Spieler nicht stören. In der 13. Minute versenkte Capitano Billner den Ball zur erstmaligen Führung im gegnerischen Netz und zwang diese so in die Auszeit. Wie es so oft ist, war diese eher von semigutem Erfolg gekrönt. Negatives Feedback bringt scheinbar also keinen Erfolg. Besser war es durch die positive Bestärkung des Heimtrainers. „Wir werfen unten oder oben!“, so Schäfer. Gesagt, getan und man zog, auch wenn es erneut mit verminderter Spielerzahl war, davon. Szenenbeobachter würden sagen, sieben sind eben 1-5 Spieler zu viele auf dem Feld der HSG. Viele Gegner hätten nach einem 4-Tore Rückstand nach einem Viertel der Spielzeit bereits aufgehört. Die SF allerdings, bewies ihren enormen Kampfgeist. Bis zur Halbzeitpause konnten sie wieder auf ein Unentschieden herankommen.

Kämpfen können aber auch die Neckarpiraten. Jan Billner drehte vollkommen auf und erzielte binnen der folgenden 8 Minuten überragende 6 Tore. Somit konnte man sich abermals auf 4 Tore absetzen und das bekannte Tempospiel zwang den Gegner in die Knie. Wie Trainer Schäfer oft zu sagen pflegte: „Jeden Gegner können wir in der 40. Minute knacken!“. So auch diesmal. Munter spielten die Hausherren weiter und auch die doppelte Disqualifikation gegen Moritz Eitler und Timo Schramm, konnte die Spielweise nicht beeinflussen. Glückwunsch an dieser Stelle an Timo Schramm, der in den 3 Spielen der englischen Woche, 2 Disqualifikation erreichte. Man muss ja auch die kleinen Erfolge feiern. Unfair war das Spiel dennoch keineswegs. Die Zeit verging und man trennte sich beim Stand von 29:25. Die Gäste bedankten sich für die Gastfreundschaft und traten voller Zuversicht die Heimreise an. Sicher sollte sein: Mit dieser Leistung sollte der Abstieg der Gäste nicht zur Debatte stehen.

Für die HSG Oberer Neckar spielten: Julian Schönherr, Bastian Gohl (Beide im Tor); Moritz Eitler (3), Fabian Braun (1), Manuel Maile (1), Felix Heß, Sherief Sabet (1), Jan Billner (12/3), Marco Haug (3), Julian Grauer (2), Leon Saschin, Timo Schramm (2), Manuel Grauer (4), Jannis Renner

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